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Referenzen: Augustaanlage 22 - 24 in Mannheim

Zweischichtparkett Fischgrat mit umlaufendem Fries

In diesem Objekt wurde ein alter, extrem unebener Untergrund durch nivellieren mit einer selbstverlaufenden Spachtelmasse ausgeglichen.

Zur Trittschallverbesserung wurde eine 4mm starke Dämmunterlage UZIN Multimoll Top 4 vollflächig geklebt verlegt.

Als Parkettboden wurde ein zweischichtiges Fertigparkett mit werkseitiger Oberflächenversiegelung im Muster Fischgrat mit einem umlaufenden Fries in den Holzarten Eiche bzw. Buche gedämpft verlegt.

Im nachfolgenden eine kleine Bildauswahl und Veröffentlichungen in der Presse.

 

 

 

 

 

 

 

property Magazine - Artikel vom 20.09.2008 (Quelle: http://www.property-magazine.de)

Frankfurter Investor erwirbt Augustaanlage vom Land Baden-Württemberg
Mit großem Erfolg hat Engel & Völkers Rhein-Neckar Gewerbe die ca. 4.140 m² große Gewerbeimmobilie vom Land Baden-Württemberg an die Plan Plus Faktor Entwicklungsgesellschaft mbH vermittelt.

„Unser Gewerbebüro wurde erst im Oktober 2006 gegründet, und innerhalb kurzer Zeit haben wir unsere anspruchsvollen Ziele erreicht. Die fachgerechte und kompetente Vermittlung der Augustaanlage ist hierbei einer unserer Erfolge", sagt Antonio Santamaria, Bereichsleiter Investment. Dabei wird „in Absprache mit dem Denkmalschutzamt Mannheim das komplette Objekt hochwertig und stilgerecht mit viel Liebe im Detail renoviert und umgebaut. Im Erdgeschoss ist ein gehobener Gastronomiebetrieb geplant, das erste und zweite Obergeschoss werden von dem neuen Eigentümer genutzt".

Im Auftrag einer Bank schufen die Mannheimer Architekten Hugo Detert und Adam Ballenstedt 1912 einen monumentalen fünfgeschossigen Bau in Anlehnung an die italienische Spätrenaissance: die Augustaanlage 24 mit ihrem charakteristischen goldenen Tor. Bereits 1909 wurde die Augustaanlage 22 als Wohnanlage gebaut, die noch heute durch ihre Art-Deco-Sandsteinfassade besticht. Beide Gebäude wurden seit 1940 als Bürogebäude genutzt. Von der denkmalgeschützten Liegenschaft hat sich der Besitzer, die VBA Mannheim, jetzt getrennt.

Mit der Fertigstellung der Umbaumaßnahmen wird für das zweite Quartal 2008 gerechnet. Die Stockwerke drei bis fünf werden zu hochwertigen Büroräumen ab ca. 200 m². Dafür werden von Engel & Völkers Rhein Neckar Gewerbe Mannheim noch geeignete Mieter gesucht. Verschiedene Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien haben sich bereits vormerken lassen. Für die Planung, Sanierung und Durchführung der Augustaanlage 22 bis 24 wurde das renommierte Architekturbüro Elsen und Koch aus Rhöndorf beauftragt.

Wiesbadener Tagblatt - Artikel vom 13.09.2008 (Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de)

Prachtgebäude sind saniert

Häuser in Mannheimer Augustaanlage geöffnet


geb. MANNHEIM Mit der Sanierung der Häuser Augustaanlage 22 und 24 erhält Mannheim zwei weitere historisch wertvolle Prachtgebäude zurück. Zum Tag des offenen Denkmals haben Interessierte am Sonntag die Gelegenheit, erstmals einen Blick hinter die denkmalgeschützten Fassaden zu werfen.

Das Gebäude Augustaanlage 24 wurde 1912 von den Mannheimer Architekten Hugo Detert und Adam Ballenstedt als Palazzo im Stil der italienischen Spätrenaissance gebaut und mit einem charakteristischen "Goldenen Tor" ausgestattet. Das Gebäude Augustaanlage 22 aus dem Jahr 1909 weist dagegen eine sehr gut erhaltene Art-Deco Sandsteinfassade auf. Ursprünglich als Wohnhaus gebaut, wurde es seit den 40er Jahren in Verbindung mit dem Nachbarhaus als Bürogebäude genutzt. Nach einem jüdischen Bankhaus waren darin nacheinander das Staatliche Schulamt, die BBC Verwaltung und zuletzt das Gewerbeaufsichtsamt untergebracht. Durch mangelnde Aufwendungen in die Erhaltung kamen die Gebäude mit den Jahren immer mehr herunter. Bis im Jahr 2007 der Frankfurter Investor Henry H. Faktor das Ensemble vom Land Rheinland-Pfalz erwarb. "Ich bin vorbeigefahren, habe es von außen gesehen und gewusst: Das ist es", schilderte Faktor zur Einweihung am Freitag seine Gefühle beim Anblick der prachtvollen Fassaden. Es gehe ihm nicht nur um Rendite, sondern darum, diese historisch einmaligen Objekte zu retten, nannte der Investor als Motiv. Trotzdem müsse sich die Gesamtinvestition von sieben Millionen Euro rechnen.

Innerhalb von acht Monaten wurden die Häuser vollständig entkernt und saniert. Die Räumlichkeiten erhielten einen veränderten Zuschnitt und bieten nun auf 4000 Quadratmetern moderne Büro- und Gewerbeflächen. Kostbare alte Stuckdecken oder Eichenparkettböden wurden dabei freigelegt und wiederhergestellt, wie Architekt Jens Koch betonte, der sich hier auch für die Mithilfe der Experten des Denkmalschutzes bedankte. Neben dem seltenen "Goldenen Tor" besitzt das Gebäude Nummer 24 ein Entree mit einer aufwändigen Majolikadekoration. Wie es aussieht, scheint sich der Aufwand zur Herstellung des äußerst repräsentativen Ambientes zu lohnen. So konnte als einer der ersten Mieter die Fürstlich Castell´sche Bank begrüßt werden, daneben wurden bereits Mietverträge mit einer Versicherung, eine Unternehmensberatung, Anwälte und Steuerberater unterzeichnet, wie Faktor verriet. Einziges Ärgernis ist derzeit noch die beabsichtigte Errichtung von Parkplätzen im Hof, die offenbar bei Anwohnern auf wenig Gegenliebe gestoßen war.